‘‘Warmherzig im Ausdruck, gleichzeitig von männlicher Statur, stimmlich völlig unangestrengt, fast lässig. So stellt man sich einen Musikstar der griechischen Antike vor.’’ BR-Klassik
Lebenslauf
Krešimir Dujmić ist ein kroatischer Bariton, dessen Kunstfertigkeit eine einnehmende Bühnenpräsenz mit einer facettenreichen, ausdrucksstarken Stimme verbindet, die durch jahrelange, intensive musikalische Ausbildung geformt wurde. Seine musikalische Reise begann im Alter von zehn Jahren. Er verfeinerte sein Können an der Musikakademie der Universität Zagreb und später an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, wo er inmitten einer dynamischen Gemeinschaft aufstrebender europäischer Künstler seine vokale und darstellerische Identität kontinuierlich weiterentwickelte.
Geprägt von weltbekannten Mentoren; den Metropolitan-Opera-Stars Eva-Maria Westbroek und Frank Van Aken, dem Dirigenten Tamir Chasson sowie den geschätzten Gesangspädagoginnen Prof. Dubravka Krušelj und Nina Cossetto – entfaltete Krešimir ein stimmliches Profil, das sich durch Intensität, Eleganz und emotionale Tiefe auszeichnet.
Sein Operndebüt im Jahr 2018 als Apollo in Apollo e Dafne an der Oper Graz ließ ihn als vielversprechenden jungen Künstler aufhorchen. Diese Erwartung bestätigte sich, als er 2022 beim Zinka-Milanov-Wettbewerb mit dem Sonderpreis des Theaters Chemnitz ausgezeichnet wurde. Dies führte zu seinem ersten Engagement in Deutschland als Zuniga in Carmen und öffnete ihm die Türen zu einer erfolgreichen Karriere an deutschen Bühnen.
Seitdem hat Krešimir ein breites Spektrum an Rollen verkörpert - vom lyrischen und edlen Orfeo in Orfeo ed Euridice über die düstere Autorität des Ottokar in Der Freischütz und die spielerische Raffinesse des Falke in Die Fledermaus bis hin zur dramatischen Wucht des Vaters in Hänsel und Gretel. Zu seinen Konzertengagements zählen Händels Messiasbeim Festival Scratch Muziekdagen in Leiden, Frank Martins Golgotha mit den Stuttgarter Philharmonikern sowie Schuberts Schwanengesang, den er im Rahmen des Schubert-Marathons von „The Fat Lady“ zur Aufführung brachte.
In den vergangenen Spielzeiten erweiterte er sein Repertoire in Richtung Giuseppe Verdi mit der Rolle des Ezio in Attila am Nationaltheater von Bosnien und Herzegowina und gab eine fesselnde Darstellung des Germont in La Traviata am Theater Plauen-Zwickau. An ebendiese Bühne kehrt er nun zurück, um den skrupellosen und unerbittlichen Don Pizarro in Fidelio zu verkörpern - ein kraftvoller Schritt hinein in das dramatische deutsche Fach.
Krešimir baut weiterhin eine Karriere auf, die von künstlerischem Mut, stimmlicher Brillanz und einer tiefen Hingabe an das musikalische Geschichtenerzählen geprägt ist.
Kommende Auftritte
Presse
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‘‘Der ausgezeichnete Bariton Krešimir Dujmić verkörperte die Rolle des Ezio mit Überzeugung.’’ [aus dem Bosnischen übersetzt]
Gradimir Gojer - HAYAT
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''Am Landestheater entschied man sich unter 30 Bewerbungen für den Bariton Krešimir Dujmić. Der junge kroatische Sänger gab sein Debüt in dieser Partie. Zu Recht war er bejubelt. Die Wahl war auch deshalb goldrichtig, weil er über eine Tessitur verfügt, die eben auch die dunkleren Töne umfasst; zudem verfügt er über eine bewegliche Stimme und ein schönes Legato. Nicht nur beim Gesang zeigt er Gestaltungswillen, sondern auch beim Spiel. Trauer, Verzweiflung, Schmerz, Resignation – die Gefühlsskala des Orpheus bringt er mühelos über die Rampe."
Dr. Edith Rabenstein
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''Hervorragend auch der kroatische Bariton Krešimir Dujmić als Orpheus. Warmherzig im Ausdruck, gleichzeitig von männlicher Statur, stimmlich völlig unangestrengt, fast lässig. So stellt man sich einen Musikstar der griechischen Antike vor.''
Peter Jungblut - BR-Klassik
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''Mit Krešimir Dujmić, einem jungen kroatischen Bariton, in der Hauptrolle gewinnt die Liebesgeschichte neue Lebendigkeit. Er überzeugt mit einer satten, wohlklingenden Stimme, die Glucks schlichte Melodien emotional aufleuchten lässt. Ursprünglich für eine Kastratenstimme komponiert, bringt Dujmić eine glühende Tiefe ein und überrascht zugleich mit zarten, feinfühligen Passagen in der Höhe.''
Michaela Schabel – SCHABEL KULTUR-BLOG
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''In der Titelrolle überzeugt Krešimir Dujmić als Orpheus. Der Kroate, der sich unter mehr als 30 Bewerbern durchgesetzt hat, ist stimmlich kraftvoll, muss sich aber in eine Rolle fügen, die weniger Virtuosität, dafür mehr Zurückhaltung erfordert – passend zur inneren Zerrissenheit der Figur. Die Bürde der Trauer, der unermüdliche Gang durch den Hades, um Eurydike zu retten – Dujmić verkörpert dies intensiv.''
Hubert J. Denk - Bürgerblick
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''Hervorragender Solist Kresimir Dujmic[...]''
Rudolf Lessky - MeinBezirk
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‘‘Volle Stimme’’
Freie Presse